Wir
würden
uns
sehr
darüber
freuen,
für
Maple
eine
Vollpatenschaft
oder
mehrere
Teilpatenschaften
zu
finden.
Mit
der
finanziellen
Unterstützung
einer
Tierpatenschaft
helfen
Sie
aktiv
mit,
dass
wir
weitere
Tiere
aus
der
Nutztier-haltung
herauskaufen
können,
um
auch
ihnen
einen
verdienten, behüteten und artgerechten Lebensabend zu ermöglichen.
Maple
durften
wir
mit
ihrem
erstgeborenen
Kälbchen
freikaufen,
das
leider
blind
auf
die
Welt
gekommen
war.
Nachdem
wir
uns
entschieden
hatten,
das
blinde
Kälbchen
–
das
von
uns
den
Namen
Mogli
bekam
–
bei
uns
aufzunehmen, überzeugten wir die damaligen Besitzer, uns auch die Mutterkuh zu übergeben.
Die
Überlebenschancen
für
ein
blindes
neugeborenes
Kälbchen,
das
seine
Mutter
nur
über
den
Geruchssinn
erkennt, sind wesentlich höher, wenn diese Bindung bestehen bleibt.
So verdankt Maple ihr neues Leben letztlich dem traurigen Schicksal ihres Sohnes:
Nur durch Moglis Beeinträchtigung bekamen wir die Chance, sie aus der Nutztierhaltung freizukaufen.
Moglis
Blindheit
beruhte
laut
spezialisierten
Tierärzten
vermutlich
auf
einem
Gendefekt,
der
eine
Fehlbildung
der
Sehnerven
verursacht
haben
könnte.
Es
ist
daher
nicht
auszuschließen,
dass
Maple
weitere
Kälbchen
mit
Beeinträchtigungen
zur
Welt
bringen
würde.
In
der
Nutztierhaltung
ist
es
üblich,
aus
betriebswirtschaftlichen
Überlegungen
heraus
solche
Risiken
nicht
einzugehen.
Betroffene
Tiere
werden
deshalb
frühzeitig
ihrem
unausweichlichen
Schicksal
zugeführt.
So
galt
Maple
möglicherweise
auch
als
wirtschaftlich
unrentabel,
da
sie
dem
Landwirt
durch
das
blinde
Kalb
finanzielle
Einbußen
bescherte
und
für
künftige
Geburten
ein
Risiko
darstellte.
Bedauerlicherweise
hielt
das
Familienglück
von
Mutter
und
Kind
nicht
lange.
Mogli
starb
nur
wenige
Tage,
nachdem
die
beiden
bei
uns
auf
dem
Pensionshof
angekommen
waren.
Es
war
für
uns
alle
–
und
sicher
auch
für
Maple – eine sehr traurige und schmerzvolle Zeit.
Doch
das
Leben
steht
nicht
still.
Maple
darf
nun
bei
uns
sein,
ohne
den
gesellschaftlichen
Zwang,
wirtschaftlich
rentabel
sein
zu
müssen.
Sie
hat
sich
schnell
in
ihre
neue
Herdenfamilie
eingegliedert.
Oft
sieht
man
sie
noch
allein
auf
der
Weide,
doch
sie
wirkt
dabei
sichtlich
zufrieden
und
entspannt.
Für
uns
sind
diese
Momente
immer
hochemotional.
Es
sollte
ein
Grund
zur
Freude
sein,
und
dennoch
schwingt
oft
Traurigkeit
mit,
weil
uns
die
Realität der Nutztierhaltung und die traurigen Tierschicksale dahinter immer wieder einholt.
Maple
wird
–
wie
alle
unsere
Tiere
–
bis
zu
ihrem
natürlichen
Lebensende
ein
schönes,
behütetes
und
freies
Leben bei uns verbringen.
Ein herzliches Dankeschön
Ein
Projekt
wie
die
Rettung
von
Maple
ist
nur
möglich,
weil
es
Menschen
mit
Herz
gibt.
Wir
möchten
uns
von
ganzem
Herzen
bei
all
jenen
bedanken,
die
für
Maple
gespendet
und
uns
mit
ihrer
liebevollen
Anteilnahme
auf
diesem Weg begleitet haben.
Eure Unterstützung ist das Fundament für Maples neues Leben in Freiheit.
Danke, dass ihr gemeinsam mit uns an eine Welt glaubt, in der Mitgefühl mehr zählt als Wirtschaftlichkeit.