Stiftung für Nutztiere Hauptseestrasse 1156315 Morgarten / ZG
Biografie:
Honda – Eine weise Matriarchin im verdienten RuhestandEin langes Leben im Dienste der MilchwirtschaftHondablicktaufeinlangesundentbehrungsreichesLebenzurück.ZehnmalhatdietreueBraunviehkuheinemKälbchendas Lebengeschenkt.ZehnmalerlebtesiedenselbentiefenSchmerz:dieTrennungvonihremNeugeborenen.Indermodernen MilchwirtschaftistdieserKreislaufunerbittlich,denndieMilch,diebiologischalsUrnahrungfürdasKalbgedachtist,wird fürdenmenschlichenKonsumbeansprucht.HondasKälbererhieltendielebenswichtigeBiestmilch(Kolostrum)nurüberden Schoppen,umihrImmunsystemzustärken.Diemeistenvonihnenwurdenalssogenanntes«Nebenprodukt»nachrundsechs Monatengeschlachtet.HondafunktionierteübereinJahrzehntperfektindiesemSystem–biseinwinzigerOrganismusalles veränderte..Der unsichtbare Fleck: Das Urteil durch Streptococcus uberisHondasSchicksalinderNutztierhaltungbesiegeltesich,alssiesichmitdemEuterbakteriumStreptococcusuberisinfizierte. DiesesBakteriumverursachtschmerzhafteEuterentzündungenundkontaminiertdieMilch,wodurchsiefürdenHandel vollkommenwertloswird.DaderErregerextremwiderstandsfähigist,schlagenAntibiotikatherapienbeiälterenKühen überwiegendfehl.InderNutztierhaltungwirdeinTier,daskeineLeistungmehrbringt,aberweiterhinFutter-,Betreuungs- undTierarztkostenverursacht,augenblicklichunrentabel.FürfastalleMilchkühebedeutetdieseDiagnosedassichere TodesurteilimSchlachthof.HondahattejedochGlückimUnglück:IhreBauernfamilieimBernerOberlandbrachteesnicht übers Herz, die alte Kuhdame damals aufzugeben, und suchte monatelang nach einem Lebensplatz für sie.Das neue Kapitel und der dringende Ruf nach PatenSeitJuli2024durfteHonda,zusammenmitihrerGefährtinAnemone,aufunseremdamaligenPensionshofimKantonZürich aufatmen.HinterdenTierenliegtseithereinekleineOdyssee,dennmittlerweilemusstenwirmitihnenzweimalumziehen: ViadenTannenhofinBettwil(AG)kamenHondaundAnemonesowiezwölfweiterePensionstiereschliesslichinunsereKuh- und Ochsenpension am Burgstock in Rheineck (SG).DadasEuterbakteriumfürandereTierartennichtansteckendistundinunserenPensionen ohnehinkeineNutzungsansprüchegegenüberdenTierenexistieren,spieltderBefallbeiuns keineRollemehr.HondageniesstihrRentnerlebeninvollenZügen.DochdieAbsicherungihrer ZukunftbereitetunsSorgen:DaserfolgreicheCrowdfundingausdemJahr2024,welchesdie ersten zwei Jahre finanzierte, neigt sich dem Ende zu.WirsuchendringendPatinnenundPatenfürHonda!EinTierimfortgeschrittenenAlterbenötigtregelmässigePflege, gutesFutterundmedizinischeBegleitung.NurwennHondasLebenskostenlangfristigdurchfestePatenschaftengedeckt sind, haben wir den Rücken frei, um in Zukunft weitere Tiere aus der Anonymität der Nutztierhaltung zu retten.
NEWS 1 / 5Ein neues und benutzerfreundliches Webseiten-Design für die Domain stifnu-tiere.chwurde heute, 29.12.2024 online geschaltet.Dezember 2024
NEWS 5 / 5Die Stiftung übernimmt per 1.12.2025 14 Skudde Schafe aus privater Haltung.November 2025
NEWS 4 / 5Das neue und benutzerfreundliche Webseiten-Design für die Domain stifnu.chwurde am 26.11.2025 online geschaltet.November 2025
NEWS 3 / 5Stiftungsbeiträge werden ab sofort nicht mehr auf Facebook und Instagram publiziert!(unsere Konten wurden mehrfach gehackt)Dezember 2024
NEWS 2 / 5alle Seiten der Domain stifnu.chwerden vorraus-sichtlich gegen Ende des 4. Quartal 2025 auf das neue Webseiten-Design umgestellt.Dezember 2024
Honda – Eine weise Matriarchin im verdienten RuhestandEin langes Leben im Dienste der MilchwirtschaftHonda blickt auf ein langes und entbehrungsreiches Leben zurück. Zehnmal hat die treue Braunviehkuh einem Kälbchen das Leben geschenkt. Zehnmal erlebte sie denselben tiefen Schmerz: die Trennung von ihrem Neugeborenen. In der modernen Milchwirtschaft ist dieser Kreislauf unerbittlich, denn die Milch, die biologisch als Urnahrung für das Kalb gedacht ist, wird für den menschlichen Konsum beansprucht. Hondas Kälber erhielten die lebenswichtige Biestmilch (Kolostrum) nur über den Schoppen, um ihr Immunsystem zu stärken. Die meisten von ihnen wurden als sogenanntes «Nebenprodukt» nach rund sechs Monaten geschlachtet. Honda funktionierte über ein Jahrzehnt perfekt in diesem System – bis ein winziger Organismus alles veränderte..Der unsichtbare Fleck: Das Urteil durch Streptococcus uberisHondas Schicksal in der Nutztierhaltung besiegelte sich, als sie sich mit dem Euterbakterium Streptococcus uberis infizierte. Dieses Bakterium verursacht schmerzhafte Euterentzündungen und kontaminiert die Milch, wodurch sie für den Handel vollkommen wertlos wird. Da der Erreger extrem widerstandsfähig ist, schlagen Antibiotikatherapien bei älteren Kühen überwiegend fehl. In der Nutztierhaltung wird ein Tier,das keine Leistung mehr bringt, aber weiterhin Futter-, Betreuungs- und Tierarztkosten verursacht, augenblicklich unrentabel. Für fast alle Milchkühe bedeutet diese Diagnose das sichere Todesurteil im Schlachthof. Honda hatte jedoch Glück im Unglück: Ihre Bauernfamilie im Berner Oberland brachte es nicht übers Herz, die alte Kuhdame damals aufzugeben, und suchte monatelang nach einem Lebensplatz für sie.Das neue Kapitel und der dringende Ruf nach PatenSeit Juli 2024 durfte Honda, zusammen mit ihrer Gefährtin Anemone, auf unserem damaligen Pensionshof im Kanton Zürich aufatmen. Hinter den Tieren liegt seither eine kleine Odyssee, denn mittlerweile mussten wir mit ihnen zweimal umziehen: Via den Tannenhofin Bettwil (AG) kamen Honda und Anemone sowie zwölf weitere Pensionstiere schliesslich in unsere Kuh- und Ochsenpension am Burgstockin Rheineck (SG).Da das Euterbakterium für andere Tierarten nicht ansteckend ist und in unseren Pensionen ohnehin keine Nutzungsansprüche gegenüber den Tieren existieren, spielt der Befall bei uns keine Rolle mehr. Honda geniesst ihr Rentnerleben in vollen Zügen. Doch die Absicherung ihrer Zukunft bereitet uns Sorgen: Das erfolgreiche Crowdfunding aus dem Jahr 2024, welches die ersten zwei Jahre finanzierte, neigt sich dem Ende zu.Wir suchen dringend Patinnen und Paten für Honda:Ein Tier im fortgeschrittenen Alter benötigt regelmässige Pflege, gutes Futter und medizinische Begleitung. Nur wenn Hondas Lebenskosten langfristig durch feste Patenschaften gedeckt sind, haben wir den Rücken frei, um in Zukunft weitere Tiere aus der Anonymität der Nutztierhaltung zu retten.
Für Ihre wertvolle Hilfe und
Verbundenheit danken wir Ihnen
herzlichst – auch im Namen aller Tiere,
die durch Sie bereits in Sicherheit sind.
Um Hondas
Lebensabend und
die Betreuung
ihrer Herdenge-
fährten dauerhaft
zu sichern, freuen wir
uns über jede Teil- oder
Vollpatenschaft.
Mit Ihrem monatlichen Beitrag schenken
Sie nicht nur Honda ein sicheres Zuhause,
sondern helfen uns auch aktiv dabei,
weitere Tiere aus der Nutztierhaltung
freizukaufen und ihnen ein Leben in
Würde zu ermöglichen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Honda bald Menschen finden würde, die mit einer Patenschaft an ihrem Leben teilhaben möchten.