Stiftung für Nutztiere Hauptseestrasse 1156315 Morgarten / ZG
Biografie:
Ochse Mäxi: Vom Sorgenkind zum GlückspilzEin unkonventioneller Start im BündnerlandUnsereSuchenacheinemgeeignetenPensionsstallführtemichimMärz2024indieBergzone2desBündnerlandes.Ein älterer,kleinerBergbetriebhattesichaufunsereInseratenkampagnehingemeldet.DerLandwirtführtemichdurchseinen verwinkelten,abertadellossauberenStall.WieaufsohochgelegenenTraditionsbetriebenmeistüblich,lebtendieTierehier inAnbindehaltung.DochdieserBauerhatteeingrossesHerz:ErhattekurzerhandauszweiLiegeboxeneinegemacht,um seinen Tieren mehr Platz und Bewegungsfreiheit zu schenken.IneinerdieserDoppelboxenstander:derdamalsetwa14MonatejungeOchseMäxi.DerLandwirterzähltemirsichtlich bewegtvonihm.ErwolltedencharmantenBurschenunbedingtbehalten,dochderPlatzwurdewegendesNachwuchsesim Stall knapp. Die traurige Alternative für den liebenswerten Mäxi wäre die Mast gewesen – sein sicheres Todesurteil. Wir mussten nicht lange überlegen: Wir kauften Mäxi frei.Erste Schritte und turbulente ZeitenMäxizogalsallerersterPensionsgastaufunserendamalsnochimAufbaubefindlichenHofim KantonZürich.Anfangsverständlicherweisenochetwasunsicher,erkundeteerbaldneugierig dengrosszügigenLiege-undAussenbereich.NurwenigeTagespäterstiessenseineneuen Mitbewohnerdazu.ImHandumdrehenhatteersichmitallengutverständigtundwurdeein Mitglied der Herde.DochdasGlückhieltnichtlange.AufgrundunhaltbarerBedingungenaufdemHofundeiner zunehmendeskalierendenKommunikationseitensderLandwirtinmusstenwirdieReissleine ziehenundunsereTiereunterBeizugvonRechtsbeistandwegholen.Inmittendieserohnehin aufwühlendenPhasegeschahdasUnglück:Am25.Februar2025verletztesichMäxiauf mysteriöseWeiseschwerundzogsicheineFrakturamrechtenHinterbeinzu.Stattaufden neuenHofgingesdirektinsTierspitalZürich,woerüberzweiMonatelangintensivgepflegt werden musste.Die Odyssee geht weiterEndeApril2025durftenwirMäxiendlichausderKlinikholen.SeineHerdewarbereitsEndeMärzaufdenneu umstrukturiertenTannenhofinBettwil(AG)umgezogen.Mäxifolgteihnen,musstesichabernocheinenMonatlangineinem separaten Laufbereich schonen, bis die Fraktur vollständig ausgeheilt war. Danach genoss er eine wunderbare, abwechslungsreiche Zeit mit seiner Gemeinschaft.DocherneutmachteunsdiesmaldieBürokratieeinenStrichdurchdieRechnung:EinstarrerSAK-Berechnungswert verunmöglichtediePartnerschaftmitdemTannenhofjäh.EndeOktober2025hiessesfürMäxiundseineFreundewieder: Koffer packen. Lesen Sie hier, warum der SAK-Wert für unsere Arbeit so massgeblich ist.Endlich angekommen – und ein neuerlicher SchreckSeitNovember2025habenMäxiundseineHerdeaufdemBio-HofBurgstockinRheineck(SG)ihrlangfristigesZuhause gefunden.GemeinsammitdemdortigenLandwirthabenwirdenBetriebineineKuh-undOchsenpensionumgewandelt–ein Ort, an dem endlich nachhaltig Ruhe und Frieden einkehren sollten.DochMäxidachtewohl,esseizuruhig.Am15.Mai2026bemerktederLandwirtPeternachdemWeidegang,dassesMäxi miserabelging.EinextrempenetrantriechenderDurchfallliessdenTierarztdasSchlimmstevermuten:Darmverschlussoder eineschwerebakterielleVergiftung.AmFolgetagwurdeMäxialsNotfallimTierspitalZürichinQuarantänegenommen.Die DiagnosenwareneinSchock:EineakutebakterielleDarmvergiftunghatteeineBlutvergiftungausgelöst,waswiederumzu Vorhof-Herzflimmern und einer gefährlich hohen Herzfrequenz führte.DankdesraschenHandelnsundeinergezieltenmedikamentösenTherapiestabilisiertensichseineWertezumGlückschnell. VermutlichhatteMäxiaufderWeidekontaminiertesGras–etwadurchFuchs-oderHundekotoderverwestesAas–erwischt. KeinederanderenKühezeigteSymptome.NachzehnbangenTagendurftenwirihnam26.Mai2026wiedernachHause holen. Das Herzflimmern ist stark zurückgegangen und wird von unserem Tierarzt weiterhin engmaschig überwacht.Ein Blick in eine sichere ZukunftHeutegeniesstMäxiseinenwohlverdienten,frühenRuhestandwiederinmittenseinerKuhdamenundOchsenkumpels.Wir hoffen inständig, dass er uns in nächster Zeit nicht mehr so intensiv auf Trab hält!EsisteineunbändigeFreudezusehen,wieerwiedergesundüberdieWeidenzieht,undzuwissen,dassernocheinlanges, schönesLebenvorsichhat.UnserganzbesondererDankgiltseinerPatinChristine:MitihrerwertvollenUnterstützunghilft sie aktiv mit, solche Tierseelen aus der Nutztierhaltung freizukaufen und ihnen ein Leben in Würde zu schenken.
Tierspital Zürich:
NEWS 1 / 5Ein neues und benutzerfreundliches Webseiten-Design für die Domain stifnu-tiere.chwurde heute, 29.12.2024 online geschaltet.Dezember 2024
NEWS 5 / 5Die Stiftung übernimmt per 1.12.2025 14 Skudde Schafe aus privater Haltung.November 2025
NEWS 4 / 5Das neue und benutzerfreundliche Webseiten-Design für die Domain stifnu.chwurde am 26.11.2025 online geschaltet.November 2025
NEWS 3 / 5Stiftungsbeiträge werden ab sofort nicht mehr auf Facebook und Instagram publiziert!(unsere Konten wurden mehrfach gehackt)Dezember 2024
NEWS 2 / 5alle Seiten der Domain stifnu.chwerden vorraus-sichtlich gegen Ende des 4. Quartal 2025 auf das neue Webseiten-Design umgestellt.Dezember 2024
Ein herzliches DankeschönDieStiftungfürNutztieredanktallentierliebendenMenschen–auchimNamenvonMäxiundderHerdengemeinschaft–von ganzem Herzen für ihre grossherzige und liebevolle Unterstützung.
UnsereTierekönnenvonmehrerenPatinnenundPatengemeinsamunterstütztwerden.UmMäxisLebensabendunddie Betreuung all seiner Herdengefährten dauerhaft abzusichern, freuen wir uns über jede weitere Unterstützung.ImsolidarischenPatenschaftsmodellfliesstIhrBeitragdirektinunserenLebensschutz-Fonds.DamitermöglichenSienicht nurMäxieinunbeschwertesLeben,sondernschützenundversorgendiegesamteGemeinschaftunsererSchützlinge–auch jeneTiere,dieseltenimRampenlichtstehen.SoschenkenSieMäxieingeborgenesZuhauseundhelfenunszugleich,weiteren Tieren den Weg in ein würdevolles Leben zu öffnen.FürihrewertvolleHilfeundVerbundenheitdankenwirihnenherzlichst–auchimNamenallunsererliebenswerten Schützlinge!
Ochse Mäxi: Vom Sorgenkind zum GlückspilzEin unkonventioneller Start im BündnerlandUnsere Suche nach einem geeigneten Pensionsstall führte mich im März 2024 in die Bergzone 2 des Bündnerlandes. Ein älterer, kleiner Bergbetrieb hatte sich auf unsere Inseratenkampagne hin gemeldet. Der Landwirt führte mich durch seinen verwinkelten, aber tadellos sauberen Stall. Wie auf so hoch gelegenen Traditionsbetrieben meist üblich, lebten die Tiere hier in Anbindehaltung. Doch dieser Bauer hatte ein grosses Herz: Er hatte kurzerhand aus zwei Liegeboxen eine gemacht, um seinen Tieren mehr Platz und Bewegungsfreiheit zu schenken.In einer dieser Doppelboxen stand er: der damals etwa 14 Monate junge Ochse Mäxi. Der Landwirt erzählte mir sichtlich bewegt von ihm. Er wollte den charmanten Burschen unbedingt behalten, doch der Platz wurde wegen des Nachwuchses im Stall knapp. Die traurige Alternative für den liebenswerten Mäxi wäre die Mast gewesen – sein sicheres Todesurteil. Wir mussten nicht lange überlegen: Wir kauften Mäxi frei.Erste Schritte und turbulente ZeitenMäxi zog als allererster Pensionsgast auf unseren damals noch im Aufbau befindlichen Hof im Kanton Zürich. Anfangs verständlicherweise noch etwas unsicher, erkundete er bald neugierig den grosszügigen Liege- und Aussenbereich. Nur wenige Tage später stiessen seine neuen Mitbewohner dazu. Im Handumdrehen hatte er sich mit allen gut verständigt und wurde ein Mitglied der Herde.Doch das Glück hielt nicht lange. Aufgrund unhaltbarer Bedingungen auf dem Hof und einer zunehmend eskalierenden Kommunikation seitens der Landwirtin mussten wir die Reissleine ziehen und unsere Tiere unter Beizug von Rechtsbeistand wegholen. Inmitten dieser ohnehin aufwühlenden Phase geschah das Unglück: Am 25. Februar 2025 verletzte sich Mäxi auf mysteriöse Weise schwer und zog sich eine Fraktur am rechten Hinterbein zu. Statt auf den neuen Hof ging es direkt ins Tierspital Zürich, wo er über zwei Monate lang intensiv gepflegt werden musste.Die Odyssee geht weiterEnde April 2025 durften wir Mäxi endlich aus der Klinik holen. Seine Herde war bereits Ende März auf den neu umstrukturierten Tannenhof in Bettwil (AG) umgezogen. Mäxi folgte ihnen, musste sich aber noch einen Monat lang in einem separaten Laufbereich schonen, bis die Fraktur vollständig ausgeheilt war. Danach genoss er eine wunderbare, abwechslungsreiche Zeit mit seiner Gemeinschaft.Doch erneut machte uns diesmal die Bürokratie einen Strich durch die Rechnung: Ein starrer SAK-Berechnungswert verunmöglichte die Partnerschaft mit dem Tannenhof jäh. Ende Oktober 2025 hiess es für Mäxi und seine Freunde wieder: Koffer packen.Lesen Sie hier, warum der SAK-Wert für unsere Arbeit so massgeblich ist.Endlich angekommen – und ein neuerlicher SchreckSeit November 2025 haben Mäxi und seine Herde auf dem Bio-Hof Burgstock in Rheineck (SG) ihr langfristiges Zuhause gefunden. Gemeinsam mit dem dortigen Landwirt haben wir den Betrieb in eine Kuh- und Ochsenpension umgewandelt – ein Ort, an dem endlich nachhaltig Ruhe und Frieden einkehren sollten.Doch Mäxi dachte wohl, es sei zu ruhig. Am 15. Mai 2026 bemerkte der Landwirt Peter nach dem Weidegang, dass es Mäxi miserabel ging. Ein extrem penetrant riechender Durchfall liess den Tierarzt das Schlimmste vermuten: Darmverschluss oder eine schwere bakterielle Vergiftung. Am Folgetag wurde Mäxi als Notfall im Tierspital Zürich in Quarantäne genommen. Die Diagnosen waren ein Schock: Eine akute bakterielle Darmvergiftung hatte eine Blutvergiftung ausgelöst, was wiederum zu Vorhof-Herzflimmern und einer gefährlich hohen Herzfrequenz führte.Dank des raschen Handelns und einer gezielten medikamentösen Therapie stabilisierten sich seine Werte zum Glück schnell. Vermutlich hatte Mäxi auf der Weide kontaminiertes Gras – etwa durch Fuchs- oder Hundekot oder verwestes Aas – erwischt. Keine der anderen Kühe zeigte Symptome. Nach zehn bangen Tagen durften wir ihn am 26. Mai 2026 wieder nach Hause holen. Das Herzflimmern ist stark zurückge-gangen und wird von unserem Tierarzt weiterhin engmaschig überwacht.Ein Blick in eine sichere ZukunftHeute geniesst Mäxi seinen wohlverdienten, frühen Ruhestand wieder inmitten seiner Kuhdamen und Ochsenkumpels. Wir hoffen inständig, dass er uns in nächster Zeit nicht mehr so intensiv auf Trab hält!Es ist eine unbändige Freude zu sehen, wie er wieder gesund über die Weiden zieht, und zu wissen, dass er noch ein langes, schönes Leben vor sich hat.Unser ganz besonderer Dank gilt seiner Patin Christine: Mit ihrer wertvollen Unterstützung hilft sie aktiv mit, solche Tierseelen aus der Nutztierhaltung freizukaufen und ihnen ein Leben in Würde zu schenken.
Ein herzliches DankeschönDie Stiftung für Nutztiere dankt allen tierliebenden Menschen – auch im Namen von Mäxi und der Herdengemeinschaft – von ganzem Herzen für ihre grossherzige und liebevolle Unterstützung.
Unsere Tiere können von mehreren Patinnen und Paten gemeinsam unterstützt werden. Um Mäxis Lebensabend und die Betreuung all seiner Herdengefährten dauerhaft abzusichern, freuen wir uns über jede weitere Unterstützung.Im solidarischen Patenschaftsmodell fliesst Ihr Beitrag direkt in unseren Lebensschutz-Fonds. Damit ermöglichen Sie nicht nur Mäxi ein unbeschwertes Leben, sondern schützen und versorgen die gesamte Gemeinschaft unserer Schützlinge – auch jene Tiere, die selten im Rampenlicht stehen. So schenken Sie Mäxi ein geborgenes Zuhause und helfen uns zugleich, weiteren Tieren den Weg in ein würdevolles Leben zu öffnen.Für ihre wertvolle Hilfe und Verbundenheit danken wir ihnen herzlichst – auch im Namen all unserer liebenswerten Schützlinge!