Du hast mit deinem sanften Wesen, deinen besonderen Hörnern und deiner unbändigen Lebensfreude Spuren für die Ewigkeit hinterlassen. Lauf nun frei und ohne jeden Schmerz über die immergrünen Himmelswiesen. –Manchmal ist das ganze Licht der Welt in einem einzigen Wesen gebündelt – und wenn es geht, bleibt seine Wärme für immer bei uns.
Freigekauft:
31.12.2018
Zuhause:
in unseren Herzen
geb. 12.12.2018
Art: Holstein / Blau Belgier
SPENDEN
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Warum Patenschaften und Spenden den Tieren helfen…
Stiftung für Nutztiere Hauptseestrasse 1156315 Morgarten / ZG
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NEWS 1 / 5Ein neues und benutzerfreundliches Webseiten-Design für die Domain stifnu-tiere.chwurde heute, 29.12.2024 online geschaltet.Dezember 2024
NEWS 5 / 5Die Stiftung übernimmt per 1.12.2025 14 Skudde Schafe aus privater Haltung.November 2025
NEWS 4 / 5Das neue und benutzerfreundliche Webseiten-Design für die Domain stifnu.chwurde am 26.11.2025 online geschaltet.November 2025
NEWS 3 / 5Stiftungsbeiträge werden ab sofort nicht mehr auf Facebook und Instagram publiziert!(unsere Konten wurden mehrfach gehackt)Dezember 2024
NEWS 2 / 5alle Seiten der Domain stifnu.chwerden vorraus-sichtlich gegen Ende des 4. Quartal 2025 auf das neue Webseiten-Design umgestellt.Dezember 2024
Lorin – ein sanfter Botschafter mit dem unverwechselbaren Blick und den einzigartigen Hörnern12. Dezember 2018 – 5. August 2026SchlimmeundtraurigeNachrichtenrichtensichwedernachTageszeitennochnachWochentagen.Siekommenmeistvöllig unerwartetundtreffeneinenmitteninsHerz.SogeschehenamspätenNachmittagdes5.August2026,alsderunerwartete und zutiefst schmerzhafte Moment kam, unseren geliebten Ochsen Lorin für immer gehen lassen zu müssen.Ein Licht der Hoffnung: Vom geretteten Kalb zum stolzen BotschafterWerLorinsGeschichtekennt,weiss,wiekostbarjedereinzelneseinerTagebeiunswar.ImDezember2018begegneteich LorindasersteMal–einwinziges,erstdreiWochenaltesKalbineinerKälberbox,direktnachderGeburtvonseinerMutter getrennt.SeinWegschien,wiedersovielerStierkälber,ausserhalbunseresSchutzraumesvorgezeichnet:Kälbermastundder stressvolle Gang in das Unausweichliche nach nur wenigen Monaten.DochdasSchicksalhatteanderesmitihmvor.ZusammenmiteinerengagiertenTierschützerinkonnteichdamalsLorinund seineGefährtenBodoundBertieretten.Ausdemkleinen,verängstigtenKalbvoneinstwurdebeiunseinstattlicher, unglaublich liebenswerter und zutraulicher Ochse. LorinverbrachteeineunbeschwerteundaktiveJugendineinersozialstarkenHerde.ErwurdezumBotschafterderHoffnung –einemlebendigenBeweisdafür,wiesehrdiesefeinfühligenWesenaufblühen,wennmanihnendenNutzungsdrucknimmt und sie einfach Tier sein lässt.UnverwechselbarmachtenLorinauchseinemarkantasymmetrischenHörner,dierechtwinkligvomKopfnachaussen wuchsen–daslinkeHornendeca.44Gradnachvorne-obengeschwungen,dasrechteca.30Gradnachvornegeneigt.Dieses ganz besondere Äussere zusammen mit seinem treuen Blick verlieh ihm eine ganz eigene, charmante Persönlichkeit.Ein schwerer Weg, getragen von WürdeSchonindenJahren2023/2024stelltenwirbeiLorineinezunehmendeGelenksarthroseandenHinterbeinenfest. SpezialisierteTierärzteunddiegemachtenRöntgenbilderbestätigtendamalsdieschmerzhafteDiagnose:fortgeschrittene ArthroseindenKnie-undHüftgelenken.EineinvasiveTherapiewarnichtmöglich,dochsolangeLorineigenständig aufstand,frassundamHerdenlebenteilnahm,gabesfürunskeinenGrund,seineLebensqualitätundseinenLebensmutzu hinterfragen. Wir unterstützten ihn seit dieser Zeit engmaschig mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern.IndenletztenMonatengingernichtmehrdieganzweitenWegeaufderWeide.DochdieFreudeinseinenAugen,wenner seinegeliebtenÄpfelentgegennahmunddieungeteilteZuwendungspürte,warunverkennbar.Wirwusstenumdas Fortschreiten seiner Krankheit, doch der Abschied kam dennoch mit einer Erschütterung, auf die man nie vorbereitet ist.Der letzte GangAlsdieTiere,wiedieTagezuvoramAbenddes5.August,vomkühlenStallaufdieWeidegelassenwurden,bliebLorinalleine stehendimStallzurück.SeineGelenkewarensteifundaufgeschwollenwieschonWochenundMonatezuvor;jedekleinste BewegungaberbereiteteihmjetztoffensichtlichgrosseSchmerzen.DerherbeigerufeneTierarzt,derdasKrankheitsbildvon Lorinkannte,konnteihmdurcheinegezielteSchmerzspritzeLinderungverschaffen,damitersichschmerzfreihinlegen konnte.DiemedizinischeDiagnosewareindeutigundendgültig:LorinsLebensqualitätwarerloschen,dieGelenkeblockiert. Um ihm weiteres Leiden und Schmerzen zu ersparen, mussten wir die schwerste aller Entscheidungen treffen.Ichwarmehralsnurtraurig–nichtnur,weilichdiesewichtigeEntscheidungunddieEinwilligunginihrerEndgültigkeit überdasTelefongebenmusste,sondernweilichindieserletztenPhaseseinesLebensnichtanseinerSeiteseinundmich nicht persönlich von ihm verabschieden konnte. Allesgingsoschnell.Wasbleibenwird,sindalldieschönenErinnerungenanLorinundseinunbeschwertesund eigenständiges Leben bei uns.Ein Dank von ganzem HerzenEinsolchesLebensglückistnurmöglich,weilesMenschengibt,dieihreHerzenöffnen.Einzutiefstempfundenerund herzlicherDankgiltSandyFehlmannundihremSohnSilas.AlstreuePatinundPatehabensieLorinseitdemTagseiner RettungausderKälberboxbegleitet.IhreunermüdlicheundwertvolleUnterstützungwardasFundamentfürLorinsbehütetes Leben auf dem Pensionshof und hilft uns bis heute, weiteren Tieren ein solch trauriges Schicksal zu ersparen.Markus Bosshard – StifNu
Du hast mit deinem sanften Wesen, deinen besonderen Hörnern und deiner unbändigen Lebensfreude Spuren für die Ewigkeit hinterlassen. Lauf nun frei und ohne jeden Schmerz über die immergrünen Himmelswiesen. –Manchmal ist das ganze Licht der Welt in einem einzigen Wesen gebündelt – und wenn es geht, bleibt seine Wärme für immer bei uns.
Lorin – ein sanfter Botschafter mit dem unverwechselbaren Blick und den einzigartigen Hörnern.12. Dezember 2018 – 5. August 2026Schlimme und traurige Nachrichten richten sich weder nach Tageszeiten noch nach Wochentagen. Sie kommen meist völlig unerwartet und treffen einen mitten ins Herz. So geschehen am späten Nachmittag des 5. August 2026, als der unerwartete und zutiefst schmerzhafte Moment kam, unseren geliebten Ochsen Lorin für immer gehen lassen zu müssen.EinLichtderHoffnung:Vomgeretteten Kalb zum stolzen BotschafterWer Lorins Geschichte kennt, weiss, wie kostbar jeder einzelne seiner Tage bei uns war. Im Dezember 2018 begegnete ich Lorin das erste Mal – ein winziges, erst drei Wochen altes Kalb in einer Kälberbox, direkt nach der Geburt von seiner Mutter getrennt. Sein Weg schien, wie der so vieler Stierkälber, ausserhalb unseres Schutzraumes vorgezeichnet: Kälbermast und der stressvolle Gang in das Unausweichliche nach nur wenigen Monaten.Doch das Schicksal hatte anderes mit ihm vor. Zusammen mit einer engagierten Tierschützerin konnte ich damals Lorin und seine Gefährten Bodo und Bertie aus diesem vorbestimmten Kreislauf der Unmenschlichkeit retten. Aus dem kleinen, verängstigten Kalb von einst wurde bei uns ein stattlicher, unglaublich liebenswerter und zutraulicher Ochse. Lorin verbrachte eine unbeschwerte und aktive Jugend in einer sozial starken Herde. Er wurde zum Botschafter der Hoffnung – einem lebendigen Beweis dafür, wie sehr diese feinfühligen Wesen aufblühen, wenn man ihnen den Nutzungsdruck nimmt und sie einfach Tier sein lässt.Unverwechselbar machten Lorin auch seine markant asymmetrischen Hörner, die rechtwinklig vom Kopf nach aussen wuchsen – das linke Hornende ca. 44 Grad nach vorne-oben geschwungen, das rechte ca. 30 Grad nach vorne geneigt. Dieses ganz besondere Äussere zusammen mit seinem treuen Blick verlieh ihm eine ganz eigene, charmante Persönlichkeit.Ein schwerer Weg, getragen von WürdeSchon in den Jahren 2023/2024 stellten wir bei Lorin eine zunehmende Gelenksarthrose an den Hinterbeinen fest. Spezialisierte Tierärzte und die gemachten Röntgenbilder bestätigten damals die schmerzhafte Diagnose: fortgeschrittene Arthrose in den Knie- und Hüftgelenken. Eine invasive Therapie war nicht möglich, doch solange Lorin eigenständig aufstand, frass und am Herdenleben teilnahm, gab es für uns keinen Grund, seine Lebensqualität und seinen Lebensmut zu hinterfragen. Wir unterstützten ihn seit dieser Zeit engmaschig mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern.In den letzten Monaten ging er nicht mehr die ganz weiten Wege auf der Weide. Doch die Freude in seinen Augen, wenn er seine geliebten Äpfel entgegennahm und die ungeteilte Zuwendung spürte, war unverkennbar. Wir wussten um das Fortschreiten seiner Krankheit, doch der Abschied kam dennoch mit einer Erschütterung, auf die man nie vorbereitet ist.Der letzte GangAls die Tiere, wie die Tage zuvor am Abend des 5. August, vom kühlen Stall auf die Weide gelassen wurden, blieb Lorin alleine stehend im Stall zurück. Seine Gelenke waren steif und aufgeschwollen wie schon Wochen und Monate zuvor; jede kleinste Bewegung aber bereitete ihm jetzt offensichtlich grosse Schmerzen. Der herbeigerufene Tierarzt, der das Krankheitsbild von Lorin kannte, konnte ihm durch eine gezielte Schmerzspritze Linderung verschaffen, damit er sich schmerzfrei hinlegen konnte. Die medizinische Diagnose war eindeutig und endgültig: Lorins Lebensqualität war erloschen, die Gelenke blockiert. Um ihm weiteres Leiden und Schmerzen zu ersparen, mussten wir die schwerste aller Entscheidungen treffen.Ich war mehr als nur traurig – nicht nur, weil ich diese wichtige Entscheidung und die Einwilligung in ihrer Endgültigkeit über das Telefon geben musste, sondern weil ich in dieser letzten Phase seines Lebens nicht an seiner Seite sein und mich nicht persönlich von ihm verabschieden konnte. Alles ging so schnell. Was bleiben wird, sind all die schönen Erinnerungen an Lorin und sein unbeschwertes und eigenständiges Leben bei uns.Ein Dank von ganzem HerzenEin solches Lebensglück ist nur möglich, weil es Menschen gibt, die ihre Herzen öffnen. Ein zutiefst empfundener und herzlicher Dank gilt Sandy Fehlmann und ihrem Sohn Silas. Als treue Patin und Pate haben sie Lorin seit dem Tag seiner Rettung aus der Kälberbox begleitet. Ihre unermüdliche und wertvolle Unterstützung war das Fundament für Lorins behütetes Leben auf dem Pensionshof und hilft uns bis heute, weiteren Tieren ein solch trauriges Schicksal zu ersparen.Markus Bosshard – StifNu