Lorena ist eine sehr liebenswerte, aber auch zurückhaltende und scheue Mutterkuh. Ihre bisherigen fünf Kälber, die sie in den vergangenen Jahren auf die Welt brachte, wurden ihr allesamt nach der Geburt entrissen, sodass sie nie die Möglichkeit hatte, einmal in ihrem Leben wirklich Mutter sein zu dürfen. Aufgrund von Komplikationen mit gesundheitlichen Folgeproblemen bei ihrer letzten Geburt im Jahr 2018, ist es ihr nicht mehr möglich, Kälber zu bekommen. Ihr Schicksal schien besiegelt zu sein, denn in der Regel heisst das auf einem Milchbetrieb, dass die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben ist und so der letzte Gang ins Schlachthaus für Lorena unvermeidlich ist. Der Schlachtpreis für Lorena wäre dann die letzte monetäre Ausbeute, nachdem sie jahrelang ausgebeutet und seelisch wie körperlich misshandelt wurde. Dieser lebensverachtender Umgang mit empfindsamen und wehrlosen Geschöpfen in der Nutztierindustrie ist tägliche Realität. Die Gesellschaft, die daraus ihren Nutzen zieht, sei es, indem sie tierische Produkte konsumiert oder mit dem unendlichen Leid und den Qualen dieser bedauernswerten Geschöpfe ihren Profit daraus erzielt, schaut weg und toleriert es. Lorena hat bei allem Leid, was sie durchmachen musste, aber auch einen Lichtblick in ihrem bisher so traurigen Leben. Im Zuge der von uns gestarteten Stallumstrukturierung vom Milchbetrieb in einen Pensionshof für Kühe und Ochsen konnten wir sie aus dem damaligen Betrieb herauskaufen und ihr dadurch weiteres Leid ersparen. Im März 2021 begann für Lorena und 18 weiteren Stiftungstiere ein neues und viel besseres Leben im neuen Pensionsstall in St. Gallen. Wir sorgten dafür, dass Lorena ihr neues Leben in einem liebevollen und sauberen Zuhause starten kann, wo sie als Lebewesen geschätzt und umsorgt wird. Zusammen mit anderen von uns geretteten Kühen und Ochsen verbringt sie jetzt ein artgerechtes und behütetes Leben in einer stressfreien und ausgeglichenen Herde. Lorena ist, seit sie bei uns ist, schon viel zutraulicher und auch neugieriger geworden. Sie lässt es jetzt auch zu, gestreichelt zu werden, aber nur gegen einen süssen und knackigen Apfel. Bis heute lebt Lorena bei uns in einer friedvollen Umgebung, umsorgt von liebenswerten Menschen in einem sauberen und grossen Stall. Wann immer es das Wetter zulässt (auch im Winter), ist sie draussen auf der Weide. Zusammen mit den anderen Tieren darf sie ihren verdienten Ruhestand geniessen. Wir sind überaus glücklich, Lorena dieses artgerechte Leben zu ermöglichen, und wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Lorena eine wundervolle und tierliebende Patin gefunden hat, die sie zusammen mit uns auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet.

Die

Stiftung

für

Nutztiere

dankt

folgenden,

tierliebenden

Menschen

auch

im

Namen

von

Lorena

für

ihre grossherzige und liebevolle Unterstützung.

Verdankung:

Tabea Koch - Vollpatenschaft

StifNu - Stiftung für Nutztiere
Biografie
Die Stiftung für Nutztiere dankt folgen- den, tierliebenden Menschen auch im Namen von Lorena für ihre grossherzige und liebevolle Unterstützung.

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Verdankung:

Tabea Koch Vollpatenschaft

StifNu - Stiftung für Nutztiere
Lorena

Freigekauft:

01.08.2019

Eintritt Tierspital ZH:

Zuhause:

geb. 12.08.2011

Rasse: Jersey

2023 | STIFNU.CH 
Biografie
Lorena ist eine sehr liebenswerte, aber auch zurückhaltende und scheue Mutterkuh. Ihre bisherigen fünf Kälber, die sie in den vergangenen Jahren auf die Welt brachte, wurden ihr allesamt nach der Geburt entrissen, sodass sie nie die Möglichkeit hatte, einmal in ihrem Leben wirklich Mutter sein zu dürfen. Aufgrund von Komplikationen mit gesundheitlichen Folgeproblemen bei ihrer letzten Geburt im Jahr 2018, ist es ihr nicht mehr möglich, Kälber zu bekommen. Ihr Schicksal schien besiegelt zu sein, denn in der Regel heisst das auf einem Milchbetrieb, dass die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben ist und so der letzte Gang ins Schlachthaus für Lorena unvermeidlich ist. Der Schlachtpreis für Lorena wäre dann die letzte monetäre Ausbeute, nachdem sie jahrelang ausge- beutet und seelisch wie körperlich misshandelt wurde. Dieser lebensver- achtender Umgang mit empfindsamen und wehrlosen Geschöpfen in der Nutztierindustrie ist tägliche Realität. Die Gesellschaft, die daraus ihren Nutzen zieht, sei es, indem sie tierische Produkte konsumiert oder mit dem unendlichen Leid und den Qualen dieser bedauernswerten Geschöpfe ihren Profit daraus erzielt, schaut weg und toleriert es. Lorena hat bei allem Leid, was sie durchmachen musste, aber auch einen Lichtblick in ihrem bisher so traurigen Leben. Im Zuge der von uns gestarteten Stallumstrukturierung vom Milchbetrieb in einen Pensionshof für Kühe und Ochsen konnten wir sie aus dem dama- ligen Betrieb herauskaufen und ihr dadurch weiteres Leid ersparen. Im März 2021 begann für Lorena und 18 weiteren Stiftungstiere ein neues und viel besseres Leben im neuen Pensionsstall in St. Gallen. Wir sorgten dafür, dass Lorena ihr neues Leben in einem liebevollen und sauberen Zuhause starten kann, wo sie als Lebewesen geschätzt und umsorgt wird. Zusammen mit anderen von uns geretteten Kühen und Ochsen verbringt sie jetzt ein artgerechtes und behütetes Leben in einer stressfreien und ausge- glichenen Herde. Lorena ist, seit sie bei uns ist, schon viel zutraulicher und auch neugieriger geworden. Sie lässt es jetzt auch zu, gestreichelt zu werden, aber nur gegen einen süssen und knackigen Apfel. Bis heute lebt Lorena bei uns in einer friedvollen Umgebung, umsorgt von liebenswerten Menschen in einem sauberen und grossen Stall. Wann immer es das Wetter zulässt (auch im Winter), ist sie draussen auf der Weide. Zusammen mit den anderen Tieren darf sie ihren verdienten Ruhestand genies- sen. Wir sind überaus glücklich, Lorena dieses artgerechte Leben zu ermög- lichen, und wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Lorena eine wundervolle und tierliebende Patin gefunden hat, die sie zusammen mit uns auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet.