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Verdankung:

Christof Stelz

-

littl‘ shop of ethics

Teilpatenschaft

Paul Berger

-

littl‘ shop of ethics

Teilpatenschaft

Die

Stiftung

für

Nutztiere

dankt

folgenden,

tierliebenden

Menschen

auch

im

Namen

von

Najya-Sima

für ihre grossherzige und liebevolle Unterstützung.

StifNu - Stiftung für Nutztiere
Biografie
Wir erlebten das erste Mal die Geburt eines Kälbchens, das zudem noch in einem artgerechten, sicheren und behüteten zu Hause auf die Welt kam. Alles hätte traurigerweise aber auch ganz anders kommen können. Sechs Wochen zuvor habe ich Mama Simea und ihren damals ca. neun Monate jungen erstgeborenen Bube Sancho kurzfristig freigekauft, da mir der damalige Landwirt mitteilte, sie bereits im Schlachthaus angemeldet zu haben. Ich veranlasste sofort einen Transport in das Tierspital Zürich, um die beiden medizinisch untersuchen zu lassen, bevor sie in ihr neues Zuhause im Stall Happy gebracht werden. Ein Tag später wurde mir mitgeteilt, dass Simea ca. im 7. Monat trächtig ist, und das Kälbchen so weit gesund ist und auch in der richtigen Geburtsposition liegt. Ich war sehr überrascht und gleichwohl unglaublich glücklich darüber, nun mehr drei Geschöpfe vor dem sicheren Tod bewahrt zu haben. Jetzt ist das kleine, süsse Knäuel auf der Welt und alles dreht sich nur noch um sie! Ausnahmslos alle Tiere im Stall begrüssten die kleine Erdenbürgerin, und wir erlebten eine stolze Mama Simea und einen fürsorglichen und aufmerksamen Halbbruder Sancho. Der Name Najya-Sima wurde von den beiden Paten ausgewählt, die seit der Geburt des kleinen Wonneproppens die Patenschaft für sie übernommen haben. Der Name Najya kommt aus dem afrikanischen und ist gleichbedeutend wie gerettet. Sima ist ein hebräischer Name und wird in der Poesie für Gesicht oder auch Antlitz verwendet. Inzwischen ist die süsse Maus nicht nur herzlich auf der Welt empfangen worden, sie hat auch noch einen einzigartigen und wunderschönen Namen von ihren Paten bekommen. Najya-Sima verbrachte eine schöne und unbekümmerte Kindheit. Viel unterwegs mit Sancho ihrem Halbbruder, war der süsse Fratz Mittelpunkt der Herde im Stall Happy, aber auch bei den vielen Besuchern, die den kleinen Wirbelwind sehen wollten. Ihre Kindheit und auch das Erwachsen werden haben wir mit vielen Fotos und Filmchen dokumentiert und sind u. a. auch auf unserem YouTube-Channel auffindbar. Schon bald bekam Najya-Sima mit Nami und Sora, zwei ebenfalls von uns gerettete Kälber, die in ihrem Alter waren, kuhle Gesellschaft. Nun waren es drei Teenies, die Schwung und Leben in die sonst gemächliche und ruhige Herde brachten. Najya-Sima wuchs zu einer mehr als nur zierlichen Schönheit heran. Ihre Blaubelgier Gene statteten sie mit viel Muskulatur und einer markanten Statur aus, die sowohl imposant als auch sehr elegant zu beschreiben ist. Das Jahr 2017 stand im Zeichen einer neuen Generation. Im Frühling 2017 kam David auf die Welt. Mama Miranda, eine zierliche und liebenswerte Jersey, wurde einige Wochen zuvor in die Herde integriert und gebar klein David am 3. Mai 2017 mitten auf der Weide unter der fachkundigen Kontrolle vom Stall Happy Betreiber Roland Hugentobler. Najya-Sima fand schnell Gefallen an dem kleinen und zierlichen Wicht und freundete sich mit ihm an. Sie verbrachte viel Zeit mit David und wurde so etwas wie eine Tante für ihn. Im darauffolgenden Herbst kam dann auch noch das ca. vier Monate junge Kälbchen Hope zur Herde und fand ebenfalls gleich Anschluss. Najya-Sima hatte als Tante viel zu tun, war aber immer sehr fürsorglich und lieb zu den zwei süssen Wichtel Zwergen. Die Jahre 2018 und 2019 waren für uns und auch für Najya-Sima einschneidend und sehr traurig. Zuerst mussten wir im Februar 2018 ihre Freundin Nami wegen einer schweren Krankheit für immer gehen lassen und nur wenige Monate später, im August 2018 auch ihren Halbbruder Sancho, der sich eine schwerwiegende Verletzung am Hinterbein zugezogen hatte. Auch ihre Mama Simea mussten wir im Oktober 2019 ebenfalls für immer gehen lassen. Simea hatte sich irreparable Verletzungen am rechten Hinterbein zugezogen. Beide Verletzungen von Sancho und Simea wurden mit allergrösster Wahrscheinlichkeit durch das Aufsteigen auf andere Tiere während der Stierigkeit verursacht. Najya-Sima musste genauso wie wir auch diese traurigen Verluste verarbeiten. Was ging wohl in ihr vor, als ihre Freundin Nami, ihr Bruder Sancho und ihre Mama Simea von einem Tag auf den anderen nicht mehr an ihrer Seite war? Das Leben musste auch für Najya-Sima weitergehen. Sie ist erwachsen geworden und hat sich zu einem freundlichen und liebenswerten Charakter entwickelt. Ihre beiden grossartigen Paten und wir besuchen sie regelmässig und freuen uns immer sehr darüber, wie schnell sie uns erkennt und sich auf Kräcker und Äpfel freut, die wir ihr jeweils mitbringen. Zum Leidwesen für uns alle mussten die Tiere im Frühling 2022 das traute Zuhause im Stall Happy verlassen. Pachtverträge wurden nicht mehr verlängert und so stand für den Betrieb nicht mehr genügend Weidefläche für alle Tiere zur Verfügung. Wir versuchten alles, die bestehende und gut harmonierende Herde von 15 Tieren zusammenzuhalten und für sie alle einen gemeinsamen neuen Stall zu finden. Leider aber gab es Tierbesitzer, die keine Rücksicht auf bestehende Freundschaften unter den Tieren nahmen, die schon seit Jahren harmonisch zusammenlebten. Sie holten ihre Tiere traurigerweise aus der Herde und platzierten sie woanders. Unseren vier Stiftungstieren Najya-Sima, Sora, Biene und Brenda folgten noch Miranda, David und Hope. Später kamen noch Hirse und Aaron dazu. Bis dato sind unsere Tiere in einem Provisorium, und wir setzen alles daran, schnellstmöglich ein nachhaltiges und schönes Zuhause für sie zu finden.
Najya-Sima

Freigeboren:

Stall-Happy

Eintritt Tierspital ZH:

Zuhause:

geb. 23.01.2014

Rasse: Holstein/Blau Belgier

Pension-Breiti

Kalb von:

Die Stiftung für Nutztiere dankt folgenden, tierliebenden Menschen auch im Namen von Najya-Sima für ihre grossherzige und liebe- volle Unterstützung.

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Verdankung:

Christof Stelz -

littl‘ shop of ethics

Teilpatenschaft

Paul Berger -

littl‘ shop of ethics

Teilpatenschaft

StifNu - Stiftung für Nutztiere
2023 | STIFNU.CH 
Biografie
Wir erlebten das erste Mal die Geburt eines Kälbchens, das zudem noch in einem artgerechten, sicheren und behüteten zu Hause auf die Welt kam. Alles hätte traurigerweise aber auch ganz anders kommen können. Sechs Wochen zuvor habe ich Mama Simea und ihren damals ca. neun Monate jungen erstgeborenen Bube Sancho kurzfristig freigekauft, da mir der damalige Landwirt mitteilte, sie bereits im Schlachthaus angemeldet zu haben. Ich veranlasste sofort einen Transport in das Tierspital Zürich, um die beiden medizinisch untersuchen zu lassen, bevor sie in ihr neues Zuhause im Stall Happy gebracht werden. Ein Tag später wurde mir mitgeteilt, dass Simea ca. im 7. Monat trächtig ist, und das Kälbchen so weit gesund ist und auch in der richtigen Geburtsposition liegt. Ich war sehr überrascht und gleichwohl unglaublich glücklich darüber, nun mehr drei Geschöpfe vor dem sicheren Tod bewahrt zu haben. Jetzt ist das kleine, süsse Knäuel auf der Welt und alles dreht sich nur noch um sie! Ausnahmslos alle Tiere im Stall begrüssten die kleine Erdenbürgerin, und wir erlebten eine stolze Mama Simea und einen fürsorglichen und aufmerksamen Halb- bruder Sancho. Der Name Najya-Sima wurde von den beiden Paten ausgewählt, die seit der Geburt des kleinen Wonneproppens die Patenschaft für sie übernommen haben. Der Name Najya kommt aus dem afrikanischen und ist gleichbedeutend wie gerettet . Sima ist ein hebräischer Name und wird in der Poesie für Gesicht oder auch Antlitz verwendet. Inzwischen ist die süsse Maus nicht nur herzlich auf der Welt empfangen worden, sie hat auch noch einen einzigartigen und wunderschönen Namen von ihren Paten bekommen. Najya-Sima verbrachte eine schöne und unbekümmerte Kindheit. Viel unterwegs mit Sancho ihrem Halbbruder, war der süsse Fratz Mittelpunkt der Herde im Stall Happy, aber auch bei den vielen Besuchern, die den kleinen Wirbelwind sehen wollten. Ihre Kindheit und auch das Erwachsen werden haben wir mit vielen Fotos und Filmchen dokumentiert und sind u. a. auch auf unserem YouTube-Channel auffindbar. Schon bald bekam Najya-Sima mit Nami und Sora, zwei ebenfalls von uns gerettete Kälber, die in ihrem Alter waren, kuhle Gesellschaft. Nun waren es drei Teenies, die Schwung und Leben in die sonst gemächliche und ruhige Herde brachten. Najya-Sima wuchs zu einer mehr als nur zierlichen Schönheit heran. Ihre Blaubelgier Gene statteten sie mit viel Muskulatur und einer markanten Statur aus, die sowohl imposant als auch sehr elegant zu beschrei- ben ist. Das Jahr 2017 stand im Zeichen einer neuen Generation. Im Frühling 2017 kam David auf die Welt. Mama Miranda, eine zierliche und liebenswerte Jersey, wurde einige Wochen zuvor in die Herde integriert und gebar klein David am 3. Mai 2017 mitten auf der Weide unter der fachkundigen Kontrolle vom Stall Happy Betreiber Roland Hugentobler. Najya-Sima fand schnell Gefallen an dem kleinen und zierlichen Wicht und freundete sich mit ihm an. Sie verbrachte viel Zeit mit David und wurde so etwas wie eine Tante für ihn. Im darauffolgenden Herbst kam dann auch noch das ca. vier Monate junge Kälbchen Hope zur Herde und fand ebenfalls gleich Anschluss. Najya-Sima hatte als Tante viel zu tun, war aber immer sehr fürsorglich und lieb zu den zwei süssen Wichtel Zwergen. Die Jahre 2018 und 2019 waren für uns und auch für Najya-Sima einschneidend und sehr traurig. Zuerst mussten wir im Februar 2018 ihre Freundin Nami wegen einer schweren Krankheit für immer gehen lassen und nur wenige Monate später, im August 2018 auch ihren Halbbruder Sancho, der sich eine schwerwiegende Verletzung am Hinterbein zugezogen hatte. Auch ihre Mama Simea mussten wir im Oktober 2019 ebenfalls für immer gehen lassen. Simea hatte sich irreparable Verletz- ungen am rechten Hinterbein zugezogen. Beide Verletzungen von Sancho und Simea wurden mit allergrösster Wahrscheinlichkeit durch das Aufsteigen auf andere Tiere während der Stierigkeit verursacht. Najya-Sima musste genauso wie wir auch diese traurigen Verluste verarbei-ten. Was ging wohl in ihr vor, als ihre Freundin Nami, ihr Bruder Sancho und ihre Mama Simea von einem Tag auf den anderen nicht mehr an ihrer Seite war? Das Leben musste auch für Najya-Sima weitergehen. Sie ist erwachsen geworden und hat sich zu einem freundlichen und liebenswerten Charakter entwickelt. Ihre beiden grossartigen Paten und wir besuchen sie regelmässig und freuen uns immer sehr darüber, wie schnell sie uns erkennt und sich auf Kräcker und Äpfel freut, die wir ihr jeweils mitbringen. Zum Leidwesen für uns alle mussten die Tiere im Frühling 2022 das traute Zuhause im Stall Happy verlassen. Pachtverträge wurden nicht mehr verlängert und so stand für den Betrieb nicht mehr genügend Weidefläche für alle Tiere zur Verfügung. Wir versuchten alles, die bestehende und gut harmonierende Herde von 15 Tieren zusammenzuhalten und für sie alle einen gemeinsamen neuen Stall zu finden. Leider aber gab es Tierbesitzer, die keine Rücksicht auf bestehende Freundschaften unter den Tieren nahmen, die schon seit Jahren harmonisch zusammenlebten. Sie holten ihre Tiere traurigerweise aus der Herde und platzierten sie woanders. Unseren vier Stiftungstieren Najya-Sima, Sora, Biene und Brenda folgten noch Miranda, David und Hope. Später kamen noch Hirse und Aaron dazu. Bis dato sind unsere Tiere in einem Provisorium, und wir setzen alles daran, schnellstmöglich ein nachhaltiges und schönes Zuhause für sie zu finden.