Najya-Simas Geschichte: Eine zierliche Schönheit und die Kraft der GemeinschaftDer23.Januar2014warfürunseinganzbesondererTag:ZumerstenMaldurftenwirdieGeburteinesKälbchensmiterleben, dasineinbereitssicheres,liebevollesundbehütetesZuhausehineingeborenwurde.DochdieseskleineWunderhingzuvoran einem seidenen Faden.NursechsWochenvorderGeburtstandenNajya-SimasMutterSimea,gemeinsammitihremerstgeborenen,neunMonate altenSohnSanchokurzvordemGanginsSchlachthaus.Alswirdavonerfuhren,kauftenwirdiebeidenkurzerhandfrei.Wir veranlasstensoforteinenTransportindasTierspitalZürich,umdiebeidenmedizinischgründlichuntersuchenzulassen.Dort wartetediegrosseÜberraschungaufuns:Unswurdemitgeteilt,dassSimeabereitsetwaimsiebtenMonatträchtigwar,das KälbchengesundschienundinderrichtigenGeburtspositionlag.DieFreudewarriesig–miteinereinzigenRettungsaktion hattenwirgleichdreiLebenvordemsicherenTodbewahrt,nochbevorSimeaundSanchoihrneuesZuhauseimStallHappyin Rudenwil beziehen durften.Alsdassüsse,neugeboreneKnäuelschliesslichdieAugenöffnete,standdieWeltimStallfür einenMomentstill.DiestolzeMamaSimeaundderfürsorglicheHalbbruderSanchoweichten ihrnichtvonderSeite,unddiegesamteHerdebegrüsstediekleineErdenbürgerin.Seinebeiden Paten,ChristofundPaul,gabendemWonneproppeneinenNamenmittieferSymbolik:Najya stammtausdemAfrikanischenundbedeutet«dieGerettete»,währendSimaimHebräischen poetisch für «Antlitz» steht.Eine unbeschwerte Jugend als «Tante» und TeenagerNajya-SimaverbrachteeinerundumglücklicheKindheit. GemeinsammitihremBruderSanchobildetesiedasHerzstück derHerdeundverzaubertejedenHofbesucher.Schonbald bekamendiebeidenGesellschaftvonNamiundSora–zwei ebenfallsgerettetenKälbernimgleichenAlter.Alsdreiköpfige Teenager-BandebrachtensieordentlichSchwungund LebensfreudeindiegemächlicheHerde.IhreKindheitundihrAufwachsenhabenwirdamalsinvielenberührendenVideos festgehalten, die bis heute auf unserem YouTube-Kanal zu sehen sind.MitdenJahrenentwickeltesichNajya-SimazueinerwahrenSchönheit.IhreBlau-Belgier-Geneschenktenihreine muskulöse, markante Statur, die zugleich imposant und ungemein elegant wirkt.ImJahr2017entdecktesieschliesslichihresanftmütige,fürsorglicheSeite:Alsdiezierliche Jersey-KuhMirandamittenaufderWeideihrKälbchenDavidzurWeltbrachte,schlossNajya-SimadenkleinenWichtsofortinsHerzundwurdezueinerliebevollen«Tante»fürihn.Wenig späterstiessauchdasvierMonatealteKalbHopezurHerde–undauchumdiesenZwerg kümmerte sich Najya-Sima rücksichtsvoll und mit grossem Herzen.Jahre des Abschieds und tiefer TrauerDieJahre2018und2019stelltenunsereHerdengemeinschaftvorschwerePrüfungen.InnerhalbkurzerZeitmusstenwirund auchNajya-SimaschmerzhafteVerlusteverkraften.ImFebruar2018liessunsihreFreundinNamiwegeneinerschweren Krankheitfürimmerzurück.NurwenigeMonatespäter,imAugust,verunfallteihrgeliebterHalbbruderSanchoso unglücklichamHinterbein,dassdieVerletzungirreparabelwar.ImOktober2019folgteschliesslichderschwersteSchlag: AuchMamaSimeamusstenwirnacheinerähnlichen,schwerenBeinverletzung–vermutlichausgelöstdurchdasnatürliche Aufsitzen während der Stierigkeit – erlösen.DieseplötzlicheLeerezuverkraften,warfürNajya-SimaeinespürbareLast.DochTierebesitzeneineerstaunlicheKraft,im HierundJetztzuheilen.Najya-SimafandihrenWegzurückinsLebenundreiftezueinerunglaublichfreundlichen,nahbaren undcharakterstarkenKuhheran.BisheuteistdieFreuderiesig,wennihretreuenPatenoderwirsiebesuchen:Sieerkenntuns sofort und steuert zielstrebig auf uns zu, um sich ihre geliebten Äpfel und Kräcker abzuholen.Die grosse Odyssee in ein ewiges ZuhauseImFrühling2022wartetedienächstegrosseHerausforderung.DaPachtverträgenicht verlängertwurden,verlorderStallHappywichtigeWeideflächen.Dieharmonische15-köpfige Herdedrohteauseinanderzubrechen.WährendeinigeBesitzerleiderkeineRücksichtauf jahrelangeTierfreundschaftennahmenundihreTierewegholten,kämpftenwirumdenKern derFamilie.GemeinsammitunserendamalsvierStiftungstierenNajya-Sima,Sora,Bieneund BrendakonntenwirauchMiranda,DavidundHopesowiespäterAaronundHirse zusammenhalten.EsfolgteeinewahreOdysseeaufderSuchenacheiner dauerhaftenHeimat.NachZwischenstationeninPfyn(2022), Rothen(2023)undBreiti(2024)schienimFrühjahr2025der TannenhofinBettwildieRettungzusein–dochbürokratische HürdenundSAK-Bewertungskriterienmachtenunsauchhier einen Strich durch die Rechnung.ErstimNovember2025fanddieReiseeinglücklichesEnde:SeithergeniesstNajya-Simagemeinsammitihrergeliebten HerdengemeinschaftihrenwohlverdientenLebensabendinderneuenPension BurgstockinRheineck(SG).Hier,hochüber dem Bodensee, darf sie einfach nur sein – frei, beschützt und für immer ohne jeden Nutzungszwang.
NEWS 1 / 5Ein neues und benutzerfreundliches Webseiten-Design für die Domain stifnu-tiere.chwurde heute, 29.12.2024 online geschaltet.Dezember 2024
NEWS 5 / 5Die Stiftung übernimmt per 1.12.2025 14 Skudde Schafe aus privater Haltung.November 2025
NEWS 4 / 5Das neue und benutzerfreundliche Webseiten-Design für die Domain stifnu.chwurde am 26.11.2025 online geschaltet.November 2025
NEWS 3 / 5Stiftungsbeiträge werden ab sofort nicht mehr auf Facebook und Instagram publiziert!(unsere Konten wurden mehrfach gehackt)Dezember 2024
NEWS 2 / 5alle Seiten der Domain stifnu.chwerden vorraus-sichtlich gegen Ende des 4. Quartal 2025 auf das neue Webseiten-Design umgestellt.Dezember 2024
Ein herzliches DankeschönDieStiftungfürNutztieredanktallentierliebendenMenschen–auchimNamenvonNajya-Sima–vonganzem Herzen für ihre grossherzige und liebevolle Unterstützung.
Um
Najya-Simas
Lebensabend
und
die
Betreuung
ihrer
Herdengefährten
dauerhaft zu sichern, freuen wir uns über jede weitere Teilpatenschaft.
Mit
Ihrem
monatlichen
Beitrag
schenken
Sie
nicht
nur
Najya-Sima
ein
sicheres
Zuhause,
sondern
helfen
uns
auch
aktiv
dabei,
weitere
Tiere
aus
der
Nutztierhaltung
freizukaufen und ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Für Ihre wertvolle Hilfe und Verbundenheit danken wir Ihnen herzlichst – auch im Namen
aller Tiere, die durch Sie bereits in Sicherheit sind.
Najya-Simas Geschichte: Eine zierliche Schönheit und die Kraft der GemeinschaftDer 23. Januar 2014 war für uns ein ganz besonderer Tag: Zum ersten Mal durften wir die Geburt eines Kälbchens miterleben, das in ein bereits sicheres, liebevolles und behütetes Zuhause hineingeboren wurde. Doch dieses kleine Wunder hing zuvor an einem seidenen Faden.Nur sechs Wochen vor der Geburt standen Najya-Simas Mutter Simea, gemeinsam mit ihrem erstgeborenen, neun Monate alten Sohn Sancho kurz vor dem Gang ins Schlachthaus. Als wir davon erfuhren, kauften wir die beiden kurzerhand frei. Wir veranlassten sofort einen Transport in das Tierspital Zürich, um die beiden medizinisch gründlich untersuchen zu lassen. Dort wartete die grosse Überraschung auf uns: Uns wurde mitgeteilt, dass Simea bereits etwa im siebten Monat trächtig war, das Kälbchen gesund schien und in der richtigen Geburtsposition lag. Die Freude war riesig – mit einer einzigen Rettungsaktion hatten wir gleich drei Leben vor dem sicheren Tod bewahrt, noch bevor Simea und Sancho ihr neues Zuhause im Stall Happy in Rudenwil beziehen durften.Als das süsse, neugeborene Knäuel schliesslich die Augen öffnete, stand die Welt im Stall für einen Moment still. Die stolze Mama Simea und der fürsorgliche Halbbruder Sancho weichten ihr nicht von der Seite, und die gesamte Herde begrüsste die kleine Erdenbürgerin. Seine beiden Paten, Christof und Paul, gaben dem Wonneproppen einen Namen mit tiefer Symbolik: Najya stammt aus dem Afrikanischen und bedeutet «die Gerettete», während Sima im Hebräischen poetisch für «Antlitz» steht.Eine unbeschwerte Jugend als «Tante» und TeenagerNajya-Sima verbrachte eine rundum glückliche Kindheit. Gemeinsam mit ihrem Bruder Sancho bildete sie das Herzstück der Herde und verzauberte jeden Hofbesucher. Schon bald bekamen die beiden Gesellschaft von Nami und Sora – zwei ebenfalls geretteten Kälbern im gleichen Alter. Als dreiköpfige Teenager-Bande brachten sie ordentlich Schwung und Lebensfreude in die gemächliche Herde. Ihre Kindheit und ihr Aufwachsen haben wir damals in vielen berührenden Videos festgehalten, die bis heute auf unserem YouTube-Kanalzu sehen sind.Mit den Jahren entwickelte sich Najya-Sima zu einer wahren Schönheit. Ihre Blau-Belgier-Gene schenkten ihr eine muskulöse, markante Statur, die zugleich imposant und ungemein elegant wirkt.Im Jahr 2017 entdeckte sie schliesslich ihre sanftmütige, fürsorgliche Seite: Als die zierliche Jersey-Kuh Miranda mitten auf der Weide ihr Kälbchen David zur Welt brachte, schloss Najya-Sima den kleinen Wicht sofort ins Herz und wurde zu einer liebevollen «Tante» für ihn. Wenig später stiess auch das vier Monate alte Kalb Hope zur Herde – und auch um diesen Zwerg kümmerte sich Najya-Sima rücksichtsvoll und mit grossem Herzen.Jahre des Abschieds und tiefer TrauerDie Jahre 2018 und 2019 stellten unsere Herdengemeinschaft vor schwere Prüfungen. Innerhalb kurzer Zeit mussten wir und auch Najya-Sima schmerzhafte Verluste verkraften. Im Februar 2018 liess uns ihre Freundin Nami wegen einer schweren Krankheit für immer zurück. Nur wenige Monate später, im August, verunfallte ihr geliebter Halbbruder Sancho so unglücklich am Hinterbein, dass die Verletzung irreparabel war. Im Oktober 2019 folgte schliesslich der schwerste Schlag: Auch Mama Simeamussten wir nach einer ähnlichen, schweren Beinverletzung – vermutlich ausgelöst durch das natürliche Aufsitzen während der Stierigkeit – erlösen.Diese plötzliche Leere zu verkraften, war für Najya-Sima eine spürbare Last. Doch Tiere besitzen eine erstaunliche Kraft, im Hier und Jetzt zu heilen. Najya-Sima fand ihren Weg zurück ins Leben und reifte zu einer unglaublich freundlichen, nahbaren und charakterstarken Kuh heran. Bis heute ist die Freude riesig, wenn ihre treuen Paten oder wir sie besuchen: Sie erkennt uns sofort und steuert zielstrebig auf uns zu, um sich ihre geliebten Äpfel und Kräcker abzuholen.Die grosse Odyssee in ein ewiges ZuhauseIm Frühling 2022 wartete die nächste grosse Herausforderung. Da Pachtverträge nicht verlängert wurden, verlor der Stall Happy wichtige Weide-flächen. Die harmonische 15-köpfige Herde drohte auseinanderzubrechen. Während einige Besitzer leider keine Rücksicht auf jahrelange Tierfreundschaften nahmen und ihre Tiere wegholten, kämpften wir um den Kern der Familie. Gemeinsam mit unseren damals vier Stiftungstieren Najya-Sima, Sora, Biene und Brenda konnten wir auch Miranda, David und Hope sowie später Aaron und Hirse zusammenhalten.Es folgte eine wahre Odyssee auf der Suche nach einer dauerhaften Heimat. Nach Zwischenstationen in Pfyn (2022), Rothen (2023) und Breiti (2024) schien im Frühjahr 2025 der Tannenhof in Bettwil die Rettung zu sein – doch bürokratische Hürden und SAK-Bewertungskriterien machten uns auch hier einen Strich durch die Rechnung.Erst im November 2025 fand die Reise ein glückliches Ende: Seither geniesst Najya-Sima gemeinsam mit ihrer geliebten Herdengemeinschaft ihren wohlverdienten Lebensabend in der neuen Pension Burgstockin Rheineck (SG). Hier, hoch über dem Bodensee, darf sie einfach nur sein – frei, beschützt und für immer ohne jeden Nutzungszwang.
Ein herzliches DankeschönDie Stiftung für Nutztiere dankt allen tierliebenden Menschen – auch im Namen von Najya-Sima – von ganzem Herzen für ihre grossherzige und liebevolle Unterstützung.