StifNu - Stiftung für Nutztiere

17.04.2017 - 26.05.2017

Ich übernahm Maja von Herrn Prof. Dr. vet. Braun vom TSP Zürich als bekannt wurde, dass der Stigenhof vom TSP in Oberembrach mit dem neuen Strickhof der Agrovet in Effretikon zusammengelegt wird und dort leider keine Kühe mehr mit Hörner geduldet werden! Herr Braun wurde auf Maja aufmerksam, als er im Jahr 2007 ein Freilichtspiel in Hemishofen bei Stein am Rhein mit dem Titel «No e Wili» besuchte und Maja zusammen mit einer weiteren Kuh den Strohwagen in dieser Aufführung zog (1. Bild in der Dia-Show - Maja läuft auf der rechten Seite). Er hat beide Tiere in sein Herz geschlossen und sie dem damaligen Bauer später abgekauft.
Maja ist ein unglaublich liebes und geduldiges Geschöpf, auch ich schloss sie sofort in mein Herz. Nachdem ich sie von Herrn Braun übernommen habe, brachte ich Maja provisorisch auf einen Hof im Zürcher Oberland, wo ich sie kurzfristig unterbringen konnte. Ein paar Wochen später bekam Maja akute Klauenprobleme, die vor Ort nicht behandelt werden konnten und so brachte ich sie in das TSP Zürich, wo ich sie an Prof. Nuss und seinem Team in gute Hände übergeben konnte. Bei Maja wurde sowohl am linken Hinterbein als auch am rechten Vorderbein z.T. gravierende Abszesse an und in den Klauen diagnostiziert und ebenso ein zusätzlicher Abszess am rechten Sprunggelenk. Sie wurde unter Lokalanästhesie operiert und in den darauffolgenden Tagen und Wochen mit Wundspülungen, Klauenverbände, Arzneien und viel Liebe wieder gesund gepflegt.
Wieder zurück im Zürcher Oberland, verbrachte Maja einen schönen Sommer und Herbst auf der Weide. Ich besuchte sie so oft ich nur konnte. Am 6. Januar 2018 war ich erneut bei ihr auf Besuch und musste mit schrecken feststellen, dass sie im Stall mit einem kurzen Strick angebunden war. Als ich mit dem verantwortlichen Betreiber telefonisch Kontakt aufnahm, um mich über diese nicht akzeptablen Anbindehaltung von Maja erkundigen wollte, fiel mir plötzlich auf, dass bei Maja an beiden Hörner ca. 8 cm Horn abgesägt wurden. Ich war ausser mir und einfach nur wütend über diese Dreistigkeit und Ignoranz des Betreibers, Maja so zu verstümmeln und erst recht über seine haltlose und völlig absurde Argumentation darüber, warum er dies tat.
Am 24. Februar 2018 holte ich Maja zusammen mit Sepp Dörig, dem Betreiber der Kuhpension-Schönau von diesem schrecklichen Ort in Bäretswil und vor allem von diesem ignoranten und uneinsichtigen Betreiben fort, in ihr neues und friedliches Zuhause in der Oberschönau im Kt. St. Gallen. Maja fühlte sich auf Anhieb in ihrer neuen Umgebung sehr wohl, was sich bis heute nicht geändert hat. Zusammen mit 30 Artgenossinnen und Artgenossen lebt sie ein ungezwungenes, artgerechtes und sehr schönes Leben und erfreut sich bester Gesundheit, was wir ihr natürlich noch viele Jahre wünschen. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir Maja auch dank der übernommenen Patenschaften für sie, dieses Leben ermöglichen können.
Stiftung für Nutztiere / 05.04.2022
2021 | STIFNU.CH 
StifNu - Stiftung für Nutztiere


05.04.2022

Eintritt TSP ZH:

Geboren:

22.05.2003

17.04.17 - 26.05.17

Übernommen: 22.12.2016

Zuhause:

in unseren Herzen

Stiftung für Nutztiere 05.04.2022
Maja
Ich übernahm Maja von Herrn Prof. Dr. vet. Braun vom TSP Zürich als bekannt wurde, dass der Stigenhof vom TSP in Oberembrach mit dem neuen Strickhof der Agrovet in Effretikon zusammen- gelegt wird und dort leider keine Kühe mehr mit Hörner geduldet werden! Herr Braun wurde auf Maja aufmerk- sam, als er im Jahr 2007 ein Freilicht- spiel in Hemishofen bei Stein am Rhein mit dem Titel «No e Wili» besuchte und Maja zusammen mit einer weiteren Kuh den Strohwagen in dieser Aufführung zog (1. Bild in der Dia-Show - Maja läuft auf der rechten Seite). Er hat beide Tiere in sein Herz geschlossen und sie dem damaligen Bauer später abgekauft.
Maja ist ein unglaublich liebes und geduldiges Geschöpf, auch ich schloss sie sofort in mein Herz. Nachdem ich sie von Herrn Braun übernommen habe, brachte ich Maja provisorisch auf einen Hof im Zürcher Oberland, wo ich sie kurzfristig unterbringen konnte.
Wieder zurück im Zürcher Oberland, verbrachte Maja einen schönen Sommer und Herbst auf der Weide. Ich besuchte sie so oft ich nur konnte. Am 6. Januar 2018 war ich erneut bei ihr auf Besuch und musste mit schrecken feststellen, dass sie im Stall mit einem kurzen Strick angebunden war.
Am 24. Februar 2018 holte ich Maja zusammen mit Sepp Dörig, dem Betreiber der Kuhpension-Schönau von diesem schrecklichen Ort in Bäretswil und vor allem von diesem ignoranten und uneinsichtigen Betreiben fort, in ihr neues und friedliches Zuhause in der Oberschönau im Kt. St. Gallen. Maja fühlte sich auf Anhieb in ihrer neuen Umgebung sehr wohl, was sich bis heute nicht geändert hat. Zusammen mit 30 Artgenossinnen und Artgenossen lebt sie ein ungezwungenes, artge- rechtes und sehr schönes Leben und erfreut sich bester Gesundheit, was wir ihr natürlich noch viele Jahre wünschen. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir Maja auch dank der übernommenen Patenschaften für sie, dieses Leben ermöglichen können.
Ein paar Wochen später bekam Maja akute Klauenprobleme, die vor Ort nicht behandelt werden konnten und so brachte ich sie in das TSP Zürich, wo ich sie an Prof. Nuss und seinem Team in gute Hände übergeben konnte. Bei Maja wurde sowohl am linken Hinterbein als auch am rechten Vorder- bein z.T. gravierende Abszesse an und in den Klauen diagnostiziert und ebenso ein zusätzlicher Abszess am rechten Sprunggelenk. Sie wurde unter Lokal- anästhesie operiert und in den darauf- folgenden Tagen und Wochen mit Wund- spülungen, Klauenverbände, Arzneien und viel Liebe wieder gesund gepflegt.
Als ich mit dem verantwortlichen Betreiber telefonisch Kontakt aufnahm, um mich über diese nicht akzeptablen Anbindehaltung von Maja erkundigen wollte, fiel mir plötzlich auf, dass bei Maja an beiden Hörner ca. 8 cm Horn abgesägt wurden. Ich war ausser mir und einfach nur wütend über diese Dreistigkeit und Ignoranz des Betreibers, Maja so zu verstümmeln und erst recht über seine haltlose und völlig absurde Argumen- tation darüber, warum er dies tat.